Die Prozessanalyse nach Miles ist ein Werkzeug, das dazu dient, Leistungen zu identifizieren, die entweder Wert erzeugen oder nicht. Dabei werden alle Prozesse in vier Kategorien unterteilt: Nutz-, Stütz-, Blind- und Fehlleistungen.
Die vier Kategorien der Prozessanalyse nach Miles sind:
Um die Prozessanalyse nach Miles erfolgreich anzuwenden, musst Du ehrlich zu Dir selbst sein und jeden einzelnen Schritt eines Prozesses oder Ablaufs detailliert aufschreiben. Danach bewertest Du diese Schritte anhand der vier Leistungskategorien. Der nächste Schritt ist, Lösungen für die Probleme zu finden, die zu Blind- oder Fehlleistungen führen. Dies könnte bedeuten, unnötige Schritte zu eliminieren oder ineffiziente Praktiken zu optimieren.
Das Hauptziel der Prozessanalyse nach Miles ist es, ineffiziente Schritte zu identifizieren und zu eliminieren. Dadurch kannst Du den psychischen Stress reduzieren und Deine Aufgaben schneller und effizienter erledigen. Letztendlich hilft Dir dies, eine bessere Work-Life-Balance zu erreichen und gleichzeitig die Produktivität zu steigern.
Ein anschauliches Beispiel für die Anwendung der Prozessanalyse nach Miles ist die Optimierung der Meeting-Koordination durch ein Team von Assistentinnen. Sie haben ein Template erstellt, um alle notwendigen Informationen für ein Meeting im Voraus zu erhalten. Dies hat die Anzahl der Emails, Nachfragen und Wartezeiten erheblich reduziert. Das Ergebnis? Eine Einsparung von rund 30 Minuten Arbeitszeit pro Tag und ein reibungsloserer Ablauf.
Wenn Du mehr über die Prozessanalyse nach Miles erfahren möchtest und praktische Tipps suchst, um Deine Arbeitsabläufe zu verbessern, höre Dir die Podcast-Folge #29 an hole dir das Workbook «Arbeitsprozesse optimieren und Zeit gewinnen»!
Deine Isabel
Coach & Mentor für Assistenzen