«Willst du das wissen oder dein Chef?» – Ein Satz, der jede Assistenz aufhorchen lässt.

Als Assistenz bewegst du dich in einem Spannungsfeld: Du bist keine Vorgesetzte, aber ohne dich läuft nichts. Du organisierst, koordinierst, treibst Projekte voran – doch wenn du Dinge einforderst, kommt manchmal genau diese Frage: «Willst du das wissen oder dein Chef?»

Das Problem dahinter: Viele KollegInnen sehen in der Assistenz nur eine unterstützende Funktion, aber nicht die tragende Rolle, die sie tatsächlich hat. Führungskraft? Nein. Aber führungslos? Auch nicht.

«Willst du das wissen oder dein Chef?» – Ein Satz, der jede Assistenz aufhorchen lässt.

Als Assistenz bewegst du dich in einem Spannungsfeld: Du bist keine Vorgesetzte, aber ohne dich läuft nichts. Du organisierst, koordinierst, treibst Projekte voran – doch wenn du Dinge einforderst, kommt manchmal genau diese Frage: «Willst du das wissen oder dein Chef?»

Das Problem dahinter: Viele KollegInnen sehen in der Assistenz nur eine unterstützende Funktion, aber nicht die tragende Rolle, die sie tatsächlich hat. Führungskraft? Nein. Aber führungslos? Auch nicht.

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Die Herausforderung: Akzeptanz ohne Titel

Laterale Führung bedeutet, Menschen zu führen, ohne ihnen weisungsbefugt zu sein. Das ist eine der anspruchsvollsten Führungskompetenzen überhaupt. Denn statt auf Hierarchie baust du auf Vertrauen, Einfluss und klare Kommunikation.

Linda Janke, Assistenz der Geschäftsleitung, hat es selbst erlebt: Früher war sie im Team, heute arbeitet sie als Assistenz eng mit der Führungsebene zusammen. KollegInnen, die sie von früher kennen, haben hinterfragt, warum sie jetzt plötzlich Entscheidungen kommuniziert. Neue MitarbeiterInnen hingegen akzeptieren ihre Rolle sofort.

Das zeigt: Führung ohne Titel braucht strategische Kommunikation und ein bewusstes Rollenverständnis.

Die Lösung: 3 Schlüssel für erfolgreiche laterale Führung

Wie kannst du als Assistenz Führung übernehmen, ohne offizielle Führungskraft zu sein? Hier sind drei essenzielle Strategien:

1. Sei exzellent informiert

Wissen ist deine stärkste Waffe. Wer Prozesse versteht, Zusammenhänge durchblickt und strategisch denkt, wird automatisch ernst genommen. Stelle sicher, dass du die Hintergründe von Entscheidungen kennst und den Zweck dahinter vermitteln kannst.

💡 Tipp: Bereite dich in Meetings so gut vor, dass du nicht nur Fragen beantwortest, sondern Impulse setzt.

2. Kommuniziere klar und auf Augenhöhe

Statt «Mein Chef möchte, dass …» zu sagen, formuliere aktiv: «Wir haben entschieden, dass …» oder «Unser Ziel ist …». Dadurch wirst du als kompetente Ansprechperson wahrgenommen, nicht als Sprachrohr.

💡 Tipp: Vermeide Formulierungen, die dich in die Rolle der Botenperson drängen. Spreche mit KollegInnen so, wie du es von einer gleichwertigen Person erwarten würdest.

3. Baue gezielt Vertrauen auf

Menschen folgen eher denen, denen sie vertrauen. Sei zuverlässig, gib KollegInnen das Gefühl, dass ihre Meinung zählt, und zeige, dass deine Vorschläge sinnvoll sind.

💡 Tipp: Wenn du einen Vorschlag machst, belege ihn mit einem konkreten Vorteil für dein Gegenüber: «Wenn wir das so umsetzen, erspart es dir X.»

Warum sich laterale Führung für dich lohnt

Laterale Führung macht deinen Job nicht nur effektiver, sondern auch erfüllender. Du wirst sichtbarer, kannst mehr gestalten und baust dir ein Standing auf, das weit über die klassische Assistenzrolle hinausgeht.

Lindas Erfahrung zeigt: Je bewusster du deine Rolle als strategische PartnerIn annimmst, desto mehr wirst du als solche wahrgenommen. Und dann kommt die Frage «Willst du das wissen oder dein Chef?» gar nicht erst auf.

Wie gehst du mit lateraler Führung in deinem Alltag um? 🚀

Deine Isabel
NLP Business Coach für Assistenzen

Du willst nicht länger erklären müssen, warum deine Fragen relevant sind?

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