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Optional oder prozedural - Auf welcher Seite stehst du?

Liebe Assistenzen,

In der heutigen schnelllebigen Arbeitswelt ist es von entscheidender Bedeutung, nicht nur unsere eigenen Motivationsfaktoren zu verstehen, sondern auch die unserer Kollegen. Dieses Verständnis ermöglicht es uns, effektiver zusammenzuarbeiten, effizienter zu kommunizieren und uns besser anzupassen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Unterscheidung zwischen Menschen, die durch Optionen oder Prozesse motiviert werden – auch bekannt als optionale und prozedurale Menschen.

Warum ist dieses Wissen für dich als Assistenz wichtig?

Du arbeitest mit vielen verschieden Menschen zusammen und du bist bestimmt schon mal an den Punkt gekommen, an dem du dich gefragt hast: Hä, wieso macht die Person das? Wieso kann die Person nicht einfach den Prozess befolgen?? Und genau hier hilft dir das Verständnis für die zwei Faktoren «optional» und «prozedural».

In der Podcast-Folge #26 des EaseAdmin Podcasts werden diese beiden Typen von Arbeitsstilen eingehend untersucht. Lass mich dir eine Zusammenfassung geben, die dir dabei helfen wird, deine eigene Motivationsquelle zu identifizieren und zu verstehen, wie du damit umgehen kannst.

Optionale Menschen:

Optionale Menschen sind diejenigen, die von einer Vielzahl von Möglichkeiten angezogen werden. Sie lieben es, neue Wege zu finden, Probleme zu lösen, und entwickeln gerne innovative Lösungen. Strukturen und Regeln fühlen sich für sie oft einschränkend an und sie haben Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen, da sie sich von den vielen verlockenden Möglichkeiten überwältigt fühlen können. Kreativität und Innovation sind oft ihre Stärken und sie blühen in Umgebungen auf, die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit erfordern.

Prozedurale Menschen:

Im Gegensatz dazu sind prozedurale Menschen strukturiert und methodisch in ihrem Ansatz. Sie bevorzugen klare Richtlinien und Vorgehensweisen, um ihre Aufgaben zu erledigen. Für sie gibt es einen «richtigen» Weg, um Dinge zu tun, und sie fühlen sich am wohlsten, wenn sie sich an bewährte Verfahren halten können. Sie treffen Entscheidungen schnell, solange sie auf eine etablierte Struktur zurückgreifen können, aber sie können sich hilflos fühlen, wenn es keine klare Anleitung gibt.

Die Bedeutung des Verständnisses:

Das Verständnis der Motivationsfaktoren ist entscheidend ist, um eine positive und produktive Arbeitsumgebung zu schaffen. Wenn du erkennen kannst, ob du eher optional oder prozedural bist und auch die Präferenzen deiner Kollegen verstehst, kannst du effektiver zusammenarbeiten und Konflikte minimieren. Es ist wichtig zu betonen, dass es kein «richtig» oder «falsch» gibt, sondern dass es auf den Kontext und die Anforderungen der Situation ankommt.

Insgesamt ist es wichtig, sich bewusst zu sein, dass verschiedene Arbeitsstile existieren und dass Vielfalt in der Denkweise und Herangehensweise wertvoll ist. Indem wir unsere eigenen Motivationsfaktoren verstehen und respektieren sowie die unserer Kollegen, können wir eine positive und unterstützende Arbeitsumgebung schaffen, in der jeder sein volles Potenzial entfalten kann.

Möchtest du mehr über Motivationsfaktoren erfahren? Dann höre dir die Podcast-Folgen #26, #18, #6 an und entdecke, wie du deine Arbeitsmotivation weiterentwickeln und effektiv mit verschiedenen Arbeitsstilen umgehen kannst.

Deine

Isabel, Coach und Mentor für Assistenzen

Hör dir hier auch den Podcast zu diesem Thema an

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